Mythos & Moor:
Vom Lallinger Winkel nach Rebling
Edition 2026 | Unterwegs von Graz nach Sotschi Expedition Ruselberge
Zwischen geschichtsträchtigen Höhenwegen, dem sagenumwobenen Todtenauer Moor und extremen 35-Grad-Schrägfahrten führt die Route v216 tief in die Wald-Symphonie des Bayerischen Waldes bis zum kulinarischen Refugium in Rebling.
Abenteuer G-Klasse Offroad Event
Mythos auf Achse: Von der Wiege im Schöckl zum fernen Horizont
Abseits aller Wege und jenseits des Gewohnten: Mit der G-Klasse von Mercedes-Benz schlagen wir ein neues Kapitel kontinentaler Expeditionen auf. Es ist eine Reise, die dem Geländewagen nicht nur alles abverlangt, sondern ihn zurück zu seinen Wurzeln und weit über die Grenzen des Alltäglichen hinausführt. Von ihrem legendären Entstehungsort in Graz bis zum fernen G-Class Experience Center in Sotschi wird die G-Klasse einen Weg zurücklegen, der für herkömmliche Fahrzeuge unüberwindbar bleibt.
Unterwegs von Graz nach Sotschi führt diese anspruchsvolle Route die G-Klasse auch durch die unberührten, tiefen Bergwälder Niederbayerns. Aktuell werden die exakten Streckenführungen und fahrtechnischen Sektionen akribisch von Hand entwickelt. Jede einzelne Tagesetappe besticht durch eine atemberaubende Landschaft, die von den Hürden der Natur gezeichnet ist – Barrieren aus Fels, Schlamm und extremen Steigungen, wie sie in dieser Souveränität nur eine G-Klasse meistern kann.
Die Chronik der Etappe: Im Herzen des Waldes
Start der Etappe v216 Lalling ist am Feng-Shui-Kurpark Lalling. Über den Streuobsterlebnisgarten in Panholling geht es durch die sanfte Hügellandschaft über Felsen und wurzelige Waldpfade aufwärts zum Zeckenstein.
Die Etappe v216 Lalling vom Abenteuer G-Klasse ist kein flüchtiges Durchreisen; sie ist eine dreitägige Expedition durch den Lallinger Winkel und die Ruselberge. Sie fordert Mensch und Maschine gleichermaßen und verbindet die raue Urkraft des bayerischen Hochwaldes mit Momenten tiefer Historie.
Die Mystik des Winkels und das Erbe der Fliegerlus
Das Abenteuer beginnt am Feng-Shui-Kurpark in Lalling. Von hier aus arbeiten sich die G-Klassen über den Streuobsterlebnisgarten in Panholling vor. Die sanfte Hügellandschaft weicht schnell schmalen, wurzeligen Waldpfaden. Erste fahrtechnische Herausforderungen warten auf dem Weg zum Zeckenstein, einer auf 700 Metern Höhe gelegenen, dicht bemoosten Felsformation, die eine fast andächtige Waldatmosphäre ausstrahlt.
Nachdem das kleine Gipfelkreuz des Zeckensteins über leichte Kletterei bezwungen wurde, führt der Weg tiefer in die Geschichte. Am Leitenbüchel (Ranzingerberg) erreichen die G-Piloten die geschichtsträchtige Absturzstelle einer Junkers Ju 52 aus dem Jahr 1939. Dieses heute als „Fliegerlus“ bekannte Mahnmal, an dem zwei Gedenkkreuze an die verunglückte Besatzung erinnern, bildet den bewegenden, historischen Schlusspunkt des ersten Expeditionstages, bevor das erste Nachtlager im Schutz der Bergwälder auf die Abenteurer wartet.
Das verruchte Moor und die Gipfel der Extreme
Abenteuerliche Streckenführung ganz im Zeichen der Kontraste – von den Tiefen des Moores bis zu den steilsten Kämmen. Die G-Klassen steuern das 148 Hektar große Naturschutzgebiet „Todtenau und umgebende Auen“ an. Dieses jahrtausendealte Hochmoor, im Volksmund ehrfürchtig als „verfluchte und verrufene Auen“ bezeichnet, birgt eine bis zu 8,50 Meter tiefe Torfschicht. Während die Piloten zu Fuß den Bohlenwegen des Naturerlebnispfades vorbei an seltenen Orchideen und Arnika folgen, atmet das Moor die Legenden versunkener Städte und alter Mythen.
Zurück in den Fahrzeugen schlägt die Stunde der Mechanik. Am Ruselabsatz wartet der Königstein (850 m). Hier werden die Maschinen an ihre Grenzen gebracht: Passagen mit 100% Steigung und maximaler Verschränkung fordern die volle Konzentration der G-Piloten. Es folgt die spektakuläre, bucklige Wiesenpassage am Hausstein, die mit einer extremen Schrägfahrt von bis zu 35 Grad aufwartet. Nach dem Aktivieren aller drei Differenzialsperren bezwingt die Etappe schließlich den Klosterstein (1.022 m) am Gipfel des Vogelsang. Die Belohnung ist ein majestätischer Panoramablick vom benachbarten Regensburger Stein, der das gesamte Donautal zu Füßen legt.
Die hölzerne Hand und das historische Finale
Das Finale führt die Expedition vorbei an der historischen Josefsbuche auf 960 Metern Höhe direkt in den dichten Greisinger Hochwald. Hier steuern die Fahrzeuge einen ganz besonderen Orientierungspunkt an: Die Hölzerne Hand. Das hölzerne Denkmal erinnert an eine jahrhundertealte Volkssage über die wunderbare Errettung eines verirrten Wanderers. Es ist ein Ort der Einkehr, flankiert von der nahen Hochwaldhütte und den weiten Ausblicken des Dreitannenriegels (1.092 m), dem Hausberg Deggendorfs.
Über die geschichtsträchtige Hochebene der Oberbreitenau und das Landshuter Haus beginnt schließlich der sanfte Abstieg zum Zielpunkt der dreitägigen Reise. Der kleine Ort Rebling liegt idyllisch und landschaftlich markant auf einer Anhöhe hoch über dem Donautal. Der Hauptort Bernried wurde schätzungsweise um das 8. Jahrhundert besiedelt und zwischen 1280 und 1313 erstmals urkundlich in den „Herzogsurbaren“ erwähnt. Die Endung „-ried“ (von althochdeutsch reod) deutet auf eine traditionelle Rodungssiedlung hin. Rebling entstand in diesem Zuge als eine der umliegenden Höhen- und Almsiedlungen, auf denen Vieh- und Landwirtschaft betrieben wurde. Über Jahrhunderte bestand Rebling im Wesentlichen aus landwirtschaftlichen Freiflächen und Höfen und bildet heute den perfekten, geschichtsträchtigen Endpunkt unserer Expedition.
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Die Eckdaten der Kontinental-Route
Für die Teilnahme an den einzelnen Streckenabschnitten gelten im Rahmen unseres Manufaktur-Konzepts feste Kernparameter. Die folgende Übersicht gibt Ihnen eine erste strukturelle Orientierung für die Planung Ihres Abenteuers:
| Parameter | Spezifikation / Anforderung |
|---|---|
| Gesamte Route | Von Graz (Österreich) über den Bayerischen Wald bis nach Sotschi (Russland) |
| Zugelassene Fahrzeuge | Mercedes-Benz G-Klasse (funktionsfähige Sperren erforderlich) |
| Fahrprofil | Extreme Steigungen, Fels- und Schlammpassagen, Navigation nach Roadbook |
| Etappen-Charakter | Jede Tagesetappe ist ein absolut eigenständiges, fahrtechnisches Unikat |
| Teilnehmerzahl | Streng limitiert (Exklusiver Manufaktur-Status im Artopica-Netzwerk) |
Häufige Fragen zum Abenteuer G-Klasse
Die Organisation einer kontinentalen Expedition wirft naturgemäß fundamentale Fragen auf. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zu den fahrtechnischen und organisatorischen Rahmenbedingungen unserer Manufaktur-Touren.
Kann ich auch mit einem serienmäßigen Mercedes-Benz G teilnehmen?
Ja. Die G-Klasse verfügt bereits ab Werk über eine überragende Offroad-DNA. Voraussetzung für die anspruchsvollen Sektionen (wie im Bayerischen Wald oder den Karpaten) sind jedoch eine voll funktionsfähige Geländeuntersetzung, die drei mechanischen Differenzialsperren sowie eine adäquate Gelände-Bereifung (mindestens All-Terrain / AT-Reifen) mit ausreichend Restprofil.
Sind die Etappen auch für Offroad-Einsteiger geeignet?
Unsere Routen, wie die exklusive Etappe v216 Lalling, sind so konzipiert, dass sie sowohl fordernd als auch sicher sind. Dank der professionellen Begleitung und präziser Roadbook-Navigation können auch Fahrer mit wenig Gelände-Erfahrung ihre Fähigkeiten unter Anleitung schrittweise ausbauen und die physikalischen Grenzen des Fahrzeugs sicher ausloten.
Muss ich die gesamte Strecke von Graz bis Sotschi am Stück absolvieren?
Nein. Das Besondere an unserem Konzept ist der modulare Charakter. Jede regionale Etappe ist als eigenständiges, dreitägiges Unikat buchbar. Sie können sich somit gezielt die fahrtechnischen oder landschaftlichen Highlights herauspicken, die perfekt in Ihren persönlichen Terminkalender passen.
Wie läuft die Buchung und Abwicklung ab?
Die Platzanzahl für jede Destination ist im Sinne des exklusiven Manufaktur-Status streng limitiert. Sie können Ihren Platz für die gewünschte Etappe ganz unkompliziert direkt über unseren Artopica-Shop online buchen und sichern. Im Anschluss erhalten Sie alle detaillierten Routen- und Vorbereitungsinformationen per E-Mail.
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Ein solches Abenteuer wartet nicht. Die Plätze für unsere exklusiven Manufaktur-Etappen sind streng limitiert, um die fahrtechnische Dynamik und persönliche Betreuung auf höchstem Niveau zu garantieren. Sichern Sie sich jetzt Ihr Roadbook und werden Sie Teil einer außergewöhnlichen Gemeinschaft, die wahre Offroad-Tradition schreibt.
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